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Neue Studie: Zwei Drittel der Expert:innen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen nutzen KI aktiv – menschliches Urteilsvermögen bleibt unverzichtbar

Neue Studie: Zwei Drittel der Expert:innen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen nutzen KI aktiv – menschliches Urteilsvermögen bleibt unverzichtbar

66 % der Kanzleien berichten über aktive KI-Nutzung – von Pilotprojekten bis zum Einsatz in ausgewählten Bereichen

TORONTO, 17. Februar 2026: Wirtschaftsprüfer:innen und Fachkräfte aus dem Bereich Rechnungswesen bringen KI-Pilotprojekte zunehmend in den praktischen Einsatz, stellen dabei jedoch klare Anforderungen an Governance und professionelles Urteilsvermögen. Dies geht aus einer von Caseware unterstützten neuen globalen Studie des Marktforschungsunternehmens IDC hervor.

Eine neue IDC „The Future of Audit and Accounting in the AI Era“, für die weltweit mehr als 1.000 Fachkräfte aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen befragt wurden, zeigt: Zwei Drittel (66 %) der Befragten geben an, dass KI bereits in die Kanzlei-Strategie eingebettet ist, in ausgewählten Bereichen breit eingesetzt wird oder sich Pilotprojekte in der Umsetzungphase befinden. Darüber hinaus stimmen mehr als die Hälfte (53 %) der Aussage zu, dass KI-Tools die Qualität von Prüfungen verbessern können.

Obwohl das Potenzial von KI gesehen wird, macht die Studie auch deutlich, dass weiterhin zentrale Fragen zur Zuverlässigkeit von KI und zur organisatorischen Reife bestehen. Diese Bedenken unterstreichen, warum Validierung und menschliche Kontrolle unverzichtbar bleiben, während sich die Branche von der Pilotierung hin zur Implementierung bewegt.

Experten aus Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen vertrauen KI, aber nur mit klaren Kontroll- und Governance-Strukturen

Mit Blick auf die Zukunft sind 76 % der Befragten der Ansicht, dass KI die Wirtschaftsprüfung und das Rechnungswesen in den kommenden zehn Jahren grundlegend verändern wird.  

Gleichzeitig herrscht ein klarer fachlicher Konsens: Wenn KI zur Unterstützung von Prüfungs-urteilen eingesetzt wird, müssen ihre Ergebnisse sorgfältig validiert werden. Fast zwei Drittel der Befragten (64 %) sind überzeugt, dass eine solche Prüfung immer erforderlich ist, sobald KI in professionelle Entscheidungen einfließt.

Dieses Ergebnis unterstreicht die klare Haltung der Branche: KI soll menschliches Urteilsvermögen unterstützen, nicht ersetzen. Prüferische Verantwortung machen eine konsequente und rigorose Überprüfung KI-generierter Ergebnisse unverzichtbar.

„Was in dieser Studie besonders auffällt, ist nicht Zurückhaltung gegenüber KI, sondern die Klarheit“, sagt David Marquis, Chief Executive Officer von Caseware. „Expert:innen aus dem Bereich Prüfung und Rechnungswesen erkennen den Mehrwert von KI, formulieren jedoch klare Erwartungen an Validierung, Urteilsvermögen und Verantwortlichkeit. Vertrauen bleibt das Fundament unserer Branche. Bei Caseware treiben wir technologische Innovationen voran, die die Weiterentwicklung der Branche ermöglichen und gleichzeitig Vertrauen bewahren. Unsere Position als führender Anbieter beruht darauf, durch Innovation verlässliche Unterstützung entlang des gesamten Workflows zu bieten und Lösungen zu entwickeln, auf die sich der Berufsstand verlassen kann und die den hohen Anforderungen gerecht werden. “

Auch Mickey North Rizza, Group Vice President, Enterprise Software bei IDC, sieht in den Ergebnissen einen deutlichen Wandel in der Bewertung von KI: „Da KI zunehmend in die täglichen Arbeitsabläufe integriert wird, definiert sich ihr Wert immer stärker darüber, wie gut Kanzleien diese Tools in etablierte Methoden, Qualitätskontrollen und Governance-Rahmenwerke einbinden. Organisationen, die eine durchdachte Integration in den Mittelpunkt stellen, sichern langfristig das Vertrauen, das den Berufsstand kennzeichnet. “

Praktische Hürden bei der KI-Einführung

Die Studie zeigt zudem: Der Fokus auf Governance, Validierung und Schulung ist weniger Ausdruck von Skepsis als vielmehr eine Reaktion auf praktische Hürden bei der KI-Einführung.

Auf die Frage nach dem größten einzelnen Hemmnis für die Einführung von KI in ihrer Praxis nannten 34 % der Befragten die Implementierungskosten als wichtigsten Faktor. Es folgte der Mangel an technischem Fachpersonal, der von 30 % genannt wurde.

Die IDC-Studie macht deutlich, dass der Erfolg der Branche beim Übergang von Pilotprojekten zu zentralen Workflows ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Innovation und strengen Verantwortlichkeitsstandards erfordert. Organisationen, die KI-Einführung sowohl als technologische als auch als professionelle Verantwortung begreifen und in Validierungsrahmen, Weiterbildungsprogramme und ethische Governance investieren, werden in dieser neuen Ära der Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung eine führende Rolle einnehmen.

Download der Studie: IDC InfoBrief, sponsored by Caseware, The Future of Audit and Accounting in the AI Era, #US54248126-IB, February 2026 

Diese Ankündigung ist die erste in einer geplanten Reihe von Pressemitteilungen, die die Ergebnisse der Studie IDC Future of Audit and Accounting in the AI Era beleuchten.  

Die nächste Veröffentlichung ist für den 10. März 2026 geplant und wird weitere Einblicke in die Studienergebnisse geben.

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Methodik

Der Studie liegt eine quantitative Befragung von 1.005 Fachkräften aus Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen zugrunde, die im Rahmen einer B2B-Untersuchung zu neuen Technologien durchgeführt wurde.

Geografische Abdeckung:

Die Befragten arbeiten überwiegend in den Vereinigten Staaten (39,8 %), gefolgt vom Vereinigten Königreich (15 %), Kanada (14,9 %), Australien (10,1 %), Deutschland (10 %) und den Niederlanden (10 %).

Unternehmensgröße:

Die Teilnehmenden repräsentieren weltweit Organisationen unterschiedlicher Größe:

  • 11–50 Mitarbeitende: 24,4 %
  • 51–100 Mitarbeitende: 25,4 %
  • 101–500 Mitarbeitende: 21,9 %
  • 250–499 Mitarbeitende: 3,6 %
  • 500 oder mehr Mitarbeitende: 24,8 %

Hierarchieebene:

Befragt wurden leitenden Entscheidungsträger:innen, darunter:

  • Direktor:innen, Vice Presidents, Executive Vice Presidents / Senior Vice Presidents, C-Level-Führungskräfte (z. B. CEO, CFO, CIO, COO, CTO) sowie Partner:innen.

Über Caseware

Caseware unterstützt Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen bei der Steigerung von Effizienz, Qualität und nachhaltigem Wachstum. Durch Präzision, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Innovation tragen wir dazu bei, das Vertrauen in die globale Wirtschaft zu stärken. Unsere Plattform wird weltweit in über 130 Ländern eingesetzt und kombiniert KI, Branchenexpertise und sichere Cloud-Technologie, um die Arbeit von Expert:innen nachhaltig zu verändern.

Seit mehr als 35 Jahren treibt Caseware die Weiterentwicklung von Wirtschaftsprüfung und Rechnungswesen voran. Mehr als 29.000 Kanzleien, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vertrauen darauf, mit unserer Unterstützung sicher zu wachsen, verantwortungsvoll zu skalieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Kontakt:

Elise Sallis

VP, Global Communications & Brand Management Caseware

elise.sallis@caseware.com

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